Evaluation des Programms 'Aktiver Kernbereich Friedrich-Ebert-Straße Kassel'
Zeitraum: seit 2013 laufend
Auftraggeber: Stadt Kassel
Evaluation | Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung
Im Jahr 2008 wurde das Fördergebiet 'Friedrich-Ebert-Straße Kassel' in das Bund-Länder-Programm 'Aktive Kernbereiche' aufgenommen. Mit dem begonnenen Umbau der Goethestraße und dem nun anstehenden Umbau der Friedrich-Ebert-Straße werden in den nächsten Jahren wichtige Impulse für eine positive Entwicklung des Gebietes gesetzt. Unterstützt wird dies durch ein breites Spektrum flankierender Maßnahmen und Projekte in fünf thematischen Handlungsfeldern.
Die Stadt Kassel hat StadtRaumKonzept mit der Evaluation dieses Entwicklungsprozesses beauftragt. Um zu einer fundierten Beurteilung des bisherigen Umsetzungsstandes zu gelangen, werden zunächst die Einschätzungen der unterschiedlichen beteiligten und betroffenen Akteure erfasst. Gemeinsam wird im Rahmen eines Aktionstages sowie verschiedener handlungsfeldbezogener Workshops erörtert, welche Ergebnisse bislang erzielt werden konnten. Darüber hinaus entwickelt StadtRaumKonzept ein selbsttragendes Verfahren für einen regelmäßigen Austausch über die Wirkungen des Programms, um unerwünschten Entwicklungen rechtzeitig entgegensteuern zu können.
Dialog zur Bestandsentwicklung im Gewerbegebiet Maintal West
Zeitraum: seit 2013 laufend
Auftraggeber: Stadt Maintal
Industrie & Gewerbe | Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung
Im Auftrag der Stadt Maintal konzipiert und begleitet StadtRaumKonzept einen Dialogprozess zur Erneuerung des Gewerbegebietes Maintal West. Zusammen mit den Gewerbetreibenden und Immobilieneigentümern vor Ort sollen ein Zukunftsbild für den Gewerbestandort sowie konkrete Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten entwickelt werden.
Der Anfang der 1960er Jahre erschlossene Standort Maintal West ist ein funktionierendes, aber in die Jahre gekommenes Gewerbegebiet mit ersten infrastrukturellen und städtebaulichen Defiziten. Mindergenutzte Flächen, eine unzureichende nicht auf die heutige Logistiknutzung ausgelegte Erschließung sowie zum Teil wilde Abgrenzungen zwischen Straßenraum und privaten Flächen geben dem Gewerbestandort ein wenig attraktives, ungeordnetes Erscheinungsbild. Hinzu kommen vereinzelte erste Gebäudeleerstände.
Anstehende Baumaßnahmen im Straßenraum möchte die Stadt Maintal zum Anlass nehmen, über ein Dialogverfahren frühzeitig mit den Akteuren vor Ort ins Gespräch zu kommen und das für den Erneuerungsprozess notwendige private Engagement zu aktivieren.
Beratung der Stadt Dortmund auf dem Weg zu einer integrierten Wohnungsnotfallstrategie für EU-Zuwander/-innen aus Bulgarien und Rumänien
Zeitraum: seit 2012 laufend
Auftraggeber: Stadt Dortmund
Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung | Wohnungslosigkeit
Seit dem EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens im Jahr 2007 sehen sich zahlreiche deutsche Städte, darunter auch Dortmund, mit einem starken Zuzug von Neuzuwanderinnen und -zuwanderern konfrontiert. Meist zieht es diese in Quartiere, in denen der Zugang zu Wohnraum, die Möglichkeit zur sprachlichen Verständigung sowie die Aussicht auf ein Einkommen aus selbstständigen Tätigkeiten vorhanden sind. Doch in der Regel setzen sich ihre schwierigen Lebensverhältnisse hierzulande fort. Oftmals wohnen die zugewanderten Familien in verwahrlosten Problemimmobilien und zahlen unverhältnismäßig hohe Mieten – in letzter Konsequenz droht ihnen die akute Wohnungslosigkeit.
Um dieser (auch) in Dortmund bestehenden Problematik zu begegnen, bedarf es einer integrierten Wohnungsnotfallstrategie, durch die Neuzuwanderinnen und -zuwanderer fit für den Wohnungsmarkt gemacht, regelkonforme Vermietungsstrukturen geschaffen und die örtlichen Hilfen für diese Zielgruppe sensibilisiert, vernetzt und qualifiziert werden. Im Rahmen eines kleinräumigen, kreativen Kommunikationsprozesses, gefördert vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, begleitet StadtRaumKonzept die Stadt Dortmund auf dem Weg zu einer solchen Strategie. Neben qualitativen Experteninterviews stellt die Entwicklung von konkreten Lösungsansätzen im Rahmen einer akteursübergreifenden Werkstatt den Schwerpunkt des Prozesses dar.
Verstetigungskonzept und Prozessmoderation für das Stadtteilprogramm Gelsenkirchen-Südost
Zeitraum: seit 2012 - 2013 laufend
Auftraggeber: Stadt Gelsenkirchen
Evaluation | Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung | Soziale Stadt
Das Programmgebiet Gelsenkirchen-Südost befindet sich seit 2001 in der Förderung durch das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt. Nach einer mehr als zehnjährigen Laufzeit steht nun die Frage an, wie die entstandenen Vernetzungsstrukturen und die (insbesondere durch sozial-integrative Projekte) geschaffenen Qualitäten über den Förderzeitraum hinaus erhalten werden können.
Für einen erfolgreichen Verstetigungsprozess gilt es, den Blick nach vorne zu richten und nach neuen Wegen zu suchen, um die Entwicklung des Stadtteils zu unterstützen. Einen wesentlichen Vorbereitungsschritt stellt die Bewertung der Zielerreichung im Programmgebiet dar. Darauf aufbauend wird StadtRaumKonzept, unter Einbeziehung der Akteure vor Ort und der relevanten Fachreferate, den weiteren Prozess gestalten und ein Verstetigungskonzept erstellen.
Citymanagement Solingen
Zeitraum: seit 2012 - 2014 laufend
Auftraggeber: Stadt Solingen
Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung | Quartiersmanagement
Das INNENSTADT.büro Solingen wird im Rahmen des Programms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren zunächst für zwei Jahre in der Solinger City gefördert. Primäre Aufgaben sind es, Grundlagen für Konzepte für ein Wegeleitsystem, Licht- und Farbkonzepte sowie Nachnutzungen problematischer Bestände und Standorte zu entwickeln, Netzwerke unter Einzelhändlern und Immobilieneigentümern zu initiieren sowie die Aktiven vor Ort zu unterstützen und zu beraten. Eine weitere Aufgabe ist es, die im Rahmen des Handlungskonzeptes City 2013 geplanten Baumaßnahmen zu unterstützen und die Beteiligung der Anlieger und Nutzer durchzuführen.
Kooperation: Standort- und Projektentwicklung Dr. Siegbert Panteleit
Links: INNENSTADTbüro Solingen
Prozessbegleitung bei der Entwicklung des Aktionsplans 'Inklusives Gemeinwesen Kreis Gütersloh'
Zeitraum: seit 2011 - 2012 laufend
Auftraggeber: Wertkreis Gütersloh gGmbH
Inklusion | Moderation und Steuerung | Veranstaltungsmanagement
Am 4. Juli 2011 hat der Kreisausschuss des Kreises Gütersloh fraktionsübergreifend den Beschluss gefasst, die Erstellung eines Inklusionsplanes 'Inklusives Gemeinwesen' im Kreis Gütersloh aktiv zu begleiten. StadtRaumKonzept wurde damit beauftragt, die Kreisverwaltung und die Wertkreis Gütersloh gGmbH bei der Entwicklung der Strategie zur Erstellung des Aktionsplanes zu unterstützen.
Bausteine der Prozessbegleitung von StadtRaumKonzept sind:
- Die Durchführung eines ersten Strategieworkshops mit rund 30 Teilnehmenden aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zur Entwicklung einer Vision Inklusives Gemeinwesen im Kreis Gütersloh.
- Die Durchführung thematischer Strategieworkshops, die u.a. in den Handlungsfeldern Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung, Mobilität, Gesundheit, Arbeit und Bildung sowie Kultur und Freizeit Ziele und Maßnahmen des Aktionsplans entwickeln sollen.
- Schließlich die Durchführung einer Dialogveranstaltung mit bis zu 120 Teilnehmenden zur Diskussion des Entwurfes des Aktionsplans 'Inklusives Gemeinwesen Kreis Gütersloh'.
StadtRaumKonzept entwickelt und moderiert den Prozess, dokumentiert und präsentiert die Ergebnisse in Kreistag und Kreisverwaltung.
Für StadtRaumKonzept stellte Sofie Eichner gemeinsam mit Christian Jung, Kreisdirektor des Kreises Gütersloh, das Vorgehen bei der diesjährigen Sitzung des Hauptausschusses des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. am 26.09.2012 in Berlin vor.
WohnPerspektiven
Zeitraum: seit 2010 - 2013 laufend
Auftraggeber: Caritasverband für die Diözese Münster e.V.
Evaluation | Forschung | Moderation und Steuerung | Wohnungslosigkeit
Zur Effektivierung von Wohnungsnotfallhilfen für junge Menschen entwickelt, erprobt und implementiert das Projekt WohnPerspektiven in drei ländlichen Regionen in Nordrhein-Westfalen (Kreis Borken, Kreis Kleve, Kreis Wesel linksrheinisch) konkrete Hilfen und Maßnahmen sowie kooperative Verfahrensstrukturen. Das Sozialministerium NRW fördert das Projekt als Modellprojekt im Rahmen des Aktionsplans gegen Obdachlosigkeit. StadtRaumKonzept begleitet diesen dreijährigen Entwicklungsprozess als sozialwissenschaftliche Assistenz.
Zu den Aufgaben der sozialwissenschaftlichen Assistenz im ersten Projektjahr gehören die Entwicklung und Operationalisierung der Ziele sowie der Projekt- und Kommunikationsstrukturen, die Konzeption und Begleitung der Bestandsaufnahme der örtlichen Akteursstruktur und der zielgruppenspezifischen Bedarfsanalyse, die durchführung von qualitativen Interviews mit Schlüsselakteuren an der Schnittstelle Jugendhilfe/ Wohnungsnotfallhilfe sowie die Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse in je einem Bericht je Kreis. In allen drei Kreisen werden außerdem akteursübergreifende Dialogveranstaltungen den Prozess begleiten. StadtRaumKonzept unterstützt die örtlichen Akteure in der Entwicklung und Auswertung der Veranstaltungen.
Im Projektverlauf werden die Entwicklung weiterer Methoden zur Unterstützung des Entwicklungsprozesses sowie die Evaluation des Projektverlaufes im Mittelpunkt der sozialwissenschaftlichen Assistenz stehen.
Links: Website WohnPerspektiven
Forschungsbegleitung 'Integration und Stadtteilpolitik'
Zeitraum: seit 2009 - 2012 laufend
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Forschung | Moderation und Steuerung
Im ExWoSt-Forschungsfeld „Integration und Stadtteilpolitik“ wird die Verknüpfung von stadtteilbezogenen handlungsorientierten Konzepten und gesamtstädtischen, strategischen Integrationskonzepten an sechs verschiedenen Modellkommunen getestet. Kriterien für die Auswahl der Modellkommunen Hamburg-Nord, Jena, Mülheim an der Ruhr, Nürnberg, Trier und Quakenbrück waren u.a. ihre Lage, Größe und Struktur um verschiedenste Rahmenbedingungen abzudecken und Erkenntnisse für Kommunen mit unterschiedlichen Voraussetzungen ableiten zu können.
Das Forschungsinteresse richtet sich auf drei Bereiche:
- Die vertikale Verknüpfung zwischen Stadtteil- und gesamtstädtischer Ebene
- Die horizontale Vernetzung auf beiden Ebenen (Akteursnetze, Einbindung anderer Förderprogramme, Integration als Querschnittsaufgabe in der Verwaltung)
- Beteiligung von Migranten und Migrantenorganisationen
Unter Leitung der StadtRaumKonzept GmbH hat die Forschungsbegleitung gemeinsam mit dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH die Aufgabe, die Prozesse in den Modellkommunen in Bezug auf diese drei Forschungsbereiche in den Phasen Bestandsaufnahme, Zielentwicklung, Umsetzung und Reflektion zu beobachten und zu analysieren, aber auch als unterstützender Berater zu fungieren. Ziel sind Erkenntnisse darüber, wie gesamtstädtische Integrationskonzepte auf den Stadtteilkontext angepasst werden können, damit konkrete stadtteilbezogene Maßnahmen entstehen und durchgeführt werden können. Im Rückschluss sollen die Erfahrungen mit (sozial-)raumbezogenen Maßnahmen zur Integrationsförderung auch die strategischen Diskussionen auf kommunaler Ebene weiterentwickeln. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Kommunen entwickelt, die als Handreichung veröffentlicht werden.
Die Abschlussveranstaltung findet im ersten Quartal 2012 statt.
Kooperation: ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
Links: BBSR-Website zum Forschungsfeld 'Integration und Stadtteilpolitik'
Innenentwicklung in Gewerbegebieten
Zeitraum: 2012 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Regionalverband Frankfurt/RheinMain
Industrie & Gewerbe | Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung
Die Reduzierung des Flächenverbrauchs durch Innenentwicklung ist ein zentrales Ziel der nachhaltigen Stadt- und Regionalplanung. Dies gilt nicht nur für die Ausweisung neuer Wohngebieten, sondern auch für die Entwicklung von Gewerbeflächen.
Im Rahmen eines Modellvorhabens ließ der Regionalverband Frankfurt/RheinMain die Entwicklungsperspektiven bestehender Gewerbegebiete untersuchen. Im Fokus standen ältere Gebiete für 'einfaches' Gewerbe, die aufgrund struktureller und städtebaulicher Mängel den Anforderungen an moderne, zukunftsweisende Standorte nicht mehr entsprechen.
Für drei ältere Gewerbestandorte wurden beispielhaft übertragbare Handlungsansätze zur Revitalisierung und städtebaulichen Qualifizierung gesucht. Im Dialog mit den Akteuren wurden in einer Planungswerkstatt Herangehensweisen zur Innenentwicklung und Aufwertung bestehender Gewerbegebiete entwickelt.
StadtRaumKonzept war eines von drei beteiligten Büros.
Links: Projektinformationen des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain
Selbstevaluation Soziale Stadt Dinslaken Lohberg
Zeitraum: 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Forum Lohberg e.V.
Evaluation | Moderation und Steuerung | Soziale Stadt
Der Stadtteil Dinslaken Lohberg wurde 1999 in das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt aufgenommen. Seither wurden im Programmgebiet zahlreiche Maßnahmen und Projekte durchgeführt, die dazu beitragen sollen, die Lebens- und Wohnbedingungen der dort lebenden Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Das Stadtteilprojekt in Lohberg steht kurz vor dem Abschluss.
Im Frühjahr 2010 hat das Forum Lohberg e.V. die StadtRaumKonzept GmbH damit beauftragt, den bisherigen Umsetzungsprozess des Stadtteilprogramms im Hinblick auf die sozialflankierenden Projekte zu evaluieren.
Ausgangslage bildete das ebenfalls mit Unterstützung von StadtRaumKonzept erarbeitete Zielsystem aus dem Jahr 2008. Es dient als Grundlage für die folgende Bewertung der Programmumsetzung auf Ebene der drei definierten Zielbereiche. Zu Beginn der Evaluation stand die Analyse vorliegender Materialien. In mehreren Gesprächen mit dem Forum und dem Stadtteilmanagement als zentrale Akteure wurde der Umsetzungsstand erfasst und der Zielbezug der einzelnen Maßnahmen überprüft.
Eine Handlungsfeldanalyse erfasste schließlich alle bis dato durchgeführten Projekte (Fördersumme, Umsetzungsstand, bearbeitete Ziele) und ordnete sie den Handlungsfeldern bzw. Zielen zu. Als zentraler Arbeitsschritt zur Bewertung des Umsetzungsstandes folgten drei Workshops (einer je Zielbereich) mit 6 - 9 Expert/-innen sowie ein Strategiegespräch mit dem zuständigen Koordinator auf Verwaltungsebene.
Die qualitativen Ergebnissen des Verfahrens und die quantitativen Indikatoren wurden in einem Evaluationsbericht zusammen gefasst.
Selbstevaluation Soziale Stadt Ahlen Süd/Ost und Einstieg in die Verstetigung
Zeitraum: 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadtteilforum Süd/Ost e.V. und Stadtverwaltung Ahlen
Evaluation | Moderation und Steuerung | Soziale Stadt
Der Stadtteil Ahlen Süd/Ost wurde 1995 in das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt aufgenommen. Seither wurden im Programmgebiet zahlreiche Maßnahmen und Projekte durchgeführt, die dazu beitragen sollen, die Lebens- und Wohnbedingungen der dort lebenden Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.
Im Sommer 2010 haben das Stadtteilforum Süd/Ost e.V. und die Stadt Ahlen die StadtRaumKonzept GmbH damit beauftragt, Das Stadtteilforum bei der Evaluation des bisherigen Umsetzungsprozesses des Stadtteilprogramms zu unterstützen sowie im weiteren Verlauf die Eckpunkte für eine künftige Verstetigung der Arbeit zu erarbeiten.
Zu Beginn der Evaluation stand die Analyse vorliegender Materialien. Anschließend formulierte StadtRaumKonzept in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Akteuren das der Arbeit zugrundliegende Zielsystem. Dabei wurden Wirkungs- und Ergebnisziele formuliert und darauf aufbauend das Zielsystem für die Evaluation der Programmumsetzung formuliert: es bildete die Grundlage für die folgende Bewertung der Programmumsetzung auf Ebene der insgesamt vier Handlungsfelder. In Gesprächen mit den hauptverantwortlichen Akteuren wurde der Umsetzungsstand erfasst und der Zielbezug der einzelnen Maßnahmen überprüft. Die Handlungsfeldanalyse erfasste schließlich alle bis dato durchgeführten Projekte (Fördersumme, Umsetzungsstand, bearbeitete Ziele) und ordnete sie den Handlungsfeldern bzw. Zielen zu. Als zentraler Arbeitsschritt zur Bewertung des Umsetzungsstandes folgten vier handlungsfeldbezogenen Workshops mit 6 - 9 Expert/-innen sowie ein Gespräch mit zwei politischen Vertretern.
Die qualitativen Ergebnissen des Verfahrens und die quantitativen Indikatoren wurden in einem Evaluationsbericht zusammen gefasst. Die Ergebnisse der Selbstevaluation dienen gleichermaßen als Ausgangspunkt zur Diskussion der Anforderungen an Verstetigung in Ahlen Süd/Ost. Diese wird in zwei Phasen erfolgen:
- Strategiegespräch mit Hauptverantwortlichen Akteuren (Stadtteilforum und Abteilung für Stadtplanung)
- Perspektivworkshop mit Stadtteilforum, weiteren Stadtteilakteuren und Politik zur Abstimmung der zukünftigen Themen, Rollen und Ressourcen.
Die zentralen Ergebnisse dieser Diskussion werden schriftlich aufbereitet und dem Auftraggeber für das weitere Verfahren übergeben.
Jugendsymposium 'Arts for education' 2010
Zeitraum: 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Projektschneiderei
Moderation und Steuerung
Das internationale Jugendsymposium „Arts for education“ brachte rund 100 Jugendliche aus 30 Ländern in Essen zusammen, um über die Möglichkeiten und Grenzen von kultureller Bildung in Europa zu diskutieren und Forderungen an Politik, Schule und Wissenschaft zu formulieren.
Das fünf-tägige Symposium wurde durchgeführt und koordiniert von Prokjektschneiderei im Auftrag der Stiftung Mercator und in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut. StadtRaumKonzept GmbH übernahm die Moderation verschiedener Arbeitsgruppen der Jugendlichen während des Symposiums und begleitete eine von fünf „Ruhr-Touren“ (ganztägige Touren der Jugendlichen durch die Kulturhauptstadtregion mit anschließendem Künstler-Workshop).
Die Ergebnisse des Jugendsymposiums wurden in einer Ausstellung dokumentiert die u.a. während des Internationalen Symposiums „Arts for education“ in der Essener Philharmonie gezeigt wurde.
Links: Website des Jugendsymposiums Arts for Education
'Vom Ich zum Wir - Nachbarschaft neu erlebt' in Fröndenberg
Zeitraum: 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: UKBS
Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung | Nachbarschaftsentwicklung | Wohnungsunternehmen
Im Projekt 'Vom Ich zum Wir' wurde mittels einer aktivierenden Befragung analysiert, wer die Menschen im Buchenacker / Fröndenberg sind, wo sie ihre gemeinsamen Themen sehen und welche Aktivitätspotenziale es im Rahmen ihrer Nachbarschaft gibt. Auf einer Bewohnerversammlung im Mai 2010 wurden die Ergebnisse der Befragung vorgestellt und gemeinsame Aktivitäten entwickelt, die anschließend umgesetzt wurden.
Kooperation: Büro Uta Schütte
Links: Projektpräsentation
Symposium zur zukünftigen Nutzung des Deutzer Hafens
Zeitraum: 2009 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Köln
Moderation und Steuerung | Veranstaltungsmanagement | Veröffentlichungen
Der Deutzer Hafen in Köln ist in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Stadtentwickler geraten. Das Gelände weist derzeit einzelne Leerstände und Mindernutzungen auf. Gleichwohl ?nden sich hier aber auch produktionsorientierte Nutzer, welche auf eine Anbindung an den Binnenschifffahrtsverkehr angewiesen sind. Seine Potenziale für andere Nutzungen liegen in der innerstädtischen Lage mit direkter Sichtbeziehung auf das Panorama der Kölner Altstadt. Im Deutzer Hafen tritt somit ein klassischer städtebaulicher Zielkonflikt zutage.
Um die Handlungsoptionen angesichts der rechtlichen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Rahmenbedingungen zu erörtern sowie offene Fragestellungen im Expertenkreis zu diskutieren, hat die Stadt Köln am 27. und 28. April 2009 ein Symposium zur Zukunft des Deutzer Hafens veranstaltet. Das Symposium wurde durch StadtRaumKonzept in Kooperation mit dem ILS ? Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung inhaltlich und organisatorisch vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet.
Rund 180 geladene Vertreter aus Fachöffentlichkeit, Politik und Verwaltung diskutierten dabei die Chancen, Risiken und Umsetzungsmöglichkeiten der verschiedenen Nutzungsoptionen. Experten aus den Bereichen Hochwasserschutz, Planungsrecht, Verkehr, Immissionsschutz, Logistik- und Hafenwirtschaft, Büro- und Wohnstandortentwicklung sowie Stadtentwicklung und Städtebau gaben qualifizierten Input.
Die Veranstaltung hat Lösungsansätze für die spezifische Konfliktlage im Deutzer Hafen geliefert. Mit großer Mehrheit sprachen sich die Teilnehmer der Veranstaltung für die Erarbeitung eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts aus, das es erlauben würde, das Gebiet auf die wasserrechtlichen und städtebaulichen Konflikte hin zu untersuchen und Lösungen zu entwickeln. Ob letztlich dann in einem neuen, lebendigen Stadtquartier ein Nebeneinander bereits bestehender Betriebe, neuer Büros und Wohnungen möglich sein wird, hängt davon ab, inwieweit innovative Lösungen entwickelt werden können, die den besonderen Anforderungen an diesem Standort gerecht werden.
Kooperation: ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
Links: Informationen der Stadt Köln | Dokumentation des Symposiums [PDF]
Evaluation Soziale Stadt in Gelsenkirchen Südost
Zeitraum: 2009 - 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Gelsenkirchen
Evaluation | Moderation und Steuerung | Soziale Stadt
Evaluation Soziale Stadt in Velbert Birth-Losenburg
Zeitraum: 2009 - 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Velbert
Evaluation | Moderation und Steuerung | Soziale Stadt
Der Stadtteil Velbert-Birth/Losenburg wurde 2004 in das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt aufgenommen. Seither wurden im Programmgebiet zahlreiche Maßnahmen und Projekte durchgeführt, die dazu beitragen sollen, die Lebens- und Wohnbedingungen der dort lebenden Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.
Im Herbst 2009 hat die Stadt Velbert die StadtRaumKonzept GmbH gemeinsam mit dem Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Universität Duisburg-Essen damit beauftragt, den bisherigen Umsetzungsprozess des Stadtteilprogramms zu evaluieren.
Zu Beginn der Evaluation stand die Analyse vorliegender Materialien.
Anschließend fand in enger Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Akteuren eine Überarbeitung des bestehenden Zielsystems statt. Dabei wurden Wirkungsziele, Ergebnisziele sowie Outputziele extrahiert und darauf aufbauend ein Zielsystem für die Evaluation der Programmumsetzung formuliert. Das komprimierte Zielsystem bildet die Grundlage für die folgende Bewertung der Programmumsetzung auf Ebene der insgesamt fünf Handlungsfelder. In Interviews mit den projektverantwortlichen Akteuren wurde der Umsetzungsstand erfasst und der Zielbezug der einzelnen Maßnahmen überprüft. Die Handlungsfeldanalyse erfasste schließlich alle bis dato durchgeführten Projekte (Fördersumme, Umsetzungsstand, bearbeitete Ziele) und ordnete sie den Handlungsfeldern bzw. Zielen zu. Als zentraler Arbeitsschritt zur Bewertung des Umsetzungsstandes folgten vier handlungsfeldbezogenen Workshops mit 6 - 9 Expert/-innen sowie ein Strategiegespräch mit den Akteuren der Steuerungsebene.
Die qualitativen Ergebnissen des Verfahrens und die quantitativen Indikatoren wurden in einem Evaluationsbericht zusammen gefasst.
Kooperation: Matthias Sauter, Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Universität Duisburg-Essen
Evaluation Soziale Stadt in Witten Annen
Zeitraum: 2009 - 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Witten
Evaluation | Moderation und Steuerung | Soziale Stadt
Nach einer Laufzeit von drei Jahren (2007 - 2009) beauftragte die Stadt Witten StadtRaumKonzept mit der Evaluation der Programmumsetzung des Soziale-Stadt-Programms Witten-Annen, basierend auf den bis dato umgesetzten und laufenden Projekten.
Die Analyse vorliegender Materialien ergab einen ersten Überblick über den Planungs- und Umsetzungsstand des Soziale-Stadt-Programms in Witten-Annen. Daraufhin wurde das bestehende Zielsystem als Basis für die Evaluation weiterentwickelt. Neben Handlungsfeldern wurden Wirkungs- und Ergebnisziele formuliert und gemeinsam mit dem ressortübergreifenden Kernteam (Kommunalverwaltung) Indikatoren definiert. Im nächsten Arbeitsschritt wurden die mit Programmmitteln geförderten Projekte erhoben (Fördersumme, Umsetzungsstand, bearbeitete Ziele) und jeweils einem Handlungsfeld zugeordnet.
In drei jeweils dreistündigen Workshops wurde der Zielerreichungsgrad für jedes Handlungsfeld und der Beitrag der Projekte zur Zielerreichung von bis zu neun lokalen „Expert/-innen“ diskutiert und bewertet. Zudem wurden Handlungsbedarfe im Hinblick auf die weitere Programmumsetzung abgefragt.
Zur Bewertung der Organisations-, Akteurs- und Steuerungsstrukturen fand ein leitfadengestütztes Arbeitsgespräch mit dem Quartiersmanagement statt. Die Ergebnisse des Workshops sowie der Abstimmungs- und Arbeitsgespräche wurden systematisch dokumentiert, interpretiert und ausgewertet. Sie bilden die Grundlage für den Evaluationsbericht.
Brand Management Gelsenkirchen Tossehof
Zeitraum: 2009 - 2011 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Gelsenkirchen
Branding | Moderation und Steuerung
Brand Management für das Stadtumbau-West Programmgebiet Gelsenkirchen Tossehof
Neighbourhood Branding Hannover Mühlenberg
Zeitraum: 2009 - 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Hannover
Branding | Moderation und Steuerung
Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht für das Bergische Städtedreieck
Zeitraum: 2009 - 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Bergische Entwicklungsagentur
Forschung | Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung
Neben der Analyse und Prognose der Kreativ- und Kulturwirtschaftspotenziale in den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal wurde mit dem Bericht das Ziel verfolgt, Handlungsempfehlungen zur Stärkung und Weiterentwicklung der betrachteten Wirtschaftsbereiche abzuleiten.
In einem ersten Arbeitsschritt wurde eine quantitative Bestimmung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region auf Basis der Beschäftigtenzahlen, der Betriebszahlen und der Umsatzzahlen durchgeführt. Die Ergebnisse der Analyse wurden räumlich dargestellt. Die Analyse basiert auf der durch die Bundesregierung vorgenommenen Abgrenzung der Branche, identifiziert darüber hinausgehend aber kleinteilige Kernfelder der Branche in der Region.
In einem weiteren Arbeitsschritt wurden vier Workshops zu den Kernfeldern mit Akteuren durchgeführt, um eine genaueres Bild zu erhalten. Dabei wurde auch nach räumlichen Schwerpunkten des Kernfeldes in der Region und nach der erwarteten Entwicklung des Kernfeldes gefragt.
Basierend auf diesen Arbeitsschritten und den durch die Akteure in den Workshops vorgenommenen Einschätzungen und Bewertungen ist ein Abschlussbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region erstellt worden.
Kooperation: IAT Institut Arbeit und Technik
SchülerInnenbeteiligung in Dortmund-Nette
Zeitraum: 2009 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Projektschneiderei
Moderation und Steuerung
Im Rahmen eines ganztägigen Workshops wurden mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 (Gymnasium und Realschule) Entwürfe für die Gestaltung der Freibereiche des Schulzentrums Dortmund-Nette erarbeitet.
Die Gestaltungsideen entstanden in einem mehrstufigen Prozess in dem u.a. Brainstorming, Textarbeit, Skizzen, Begehung und Modellbau zum Einsatz kamen. In drei Modellen wurden schließlich die Gestaltungsideen von den Schüler/-innen räumlich dargestellt und präsentiert.
StadtRaumKonzept hat die Beteiligung in Zusammenarbeit mit der Projektschneiderei entwickelt, durchgeführt und dokumentiert.
Ortsteilentwicklung Greven-Reckenfeld
Zeitraum: 2009 - 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Greven
Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung
„Reckenfeld 2020“ ist ein Projekt der Stadtverwaltung Greven, über das Maßnahmen zur Ortsteilentwicklung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im und für den Stadtteil Reckenfeld identifiziert, konzipiert und umgesetzt werden sollen.
Dem gingen bereits wiederholt Ansätze der Stadt voran, in Reckenfeld einen Prozess in Gang zu setzen, der Perspektiven für den 8.000 Einwohner-Stadtteil entwickelt. Den Start zu „Reckenfeld 2020“ bildete eine Stadtteilkonferenz mit rund 160 Vertretern der Vereine, Einrichtungen und Fraktionen Reckenfelds im November 2009, auf der erste Anregungen und Engagementbereitschaft gesammelt wurden. Die hier erfahrene Resonanz bildeten ebenso wie der hohe Erwartungsdruck an den Prozess die Grundlage für den Auftrag an StadtRaumKonzept.
Die im Rahmen der Stadtteilkonferenz erarbeiteten und beschlossenen Kernthemen sollten in einer öffentlichen und öffentlichkeitswirksamen Auftaktveranstaltung weiter konkretisiert werden. StadtRaumKonzept bereitete diese Auftaktveranstaltung in enger Abstimmung mit der Stadt Greven konzeptionell vor, moderierte die Veranstaltung (Plenum mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie zwei parallele Arbeitsgruppen, jeweils unterteilt in 5 bzw. 6 Unterarbeitsgruppen) und unterstützte die Stadt bei der Nachbereitung. Ergänzend erfolgte eine Information zu möglichen Förderangeboten. StadtRaumKonzept übernahm ebenfalls die Vorbereitung und Moderation des ersten thematischen Arbeitskreistreffens.
Kooperation: Uta Schütte-Haermeyer, Schütte Moderation und Management in der Stadt(teil)entwicklung
Neighbourhood Branding Gelsenkirchen-Tossehof
Zeitraum: 2008 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Gelsenkirchen
Branding | Moderation und Steuerung
Neue und alte Nachbarschaften in der Ahornstraße/Unna
Zeitraum: 2008 - 2009 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Wohnungsunternehmen UKBS in Kooperation mit der Stadt Unna, Fachbereich Wohnen, und dem Gelsenwasser Generationen Projekt
Moderation und Steuerung | Nachbarschaftsentwicklung | Wohnungsunternehmen
Entwicklung von Maßnahmen für die (Re-)Vitalisierung der Nachbarschaft in Unna/Ahornstraße in Mehrfamilienhäusern des Wohnungsunternehmens.
Mit einer aktivierenden Befragung wurden Potenziale und Probleme der Nachbarschaft und persönliche Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner an das Zusammenleben erhoben. Im nächsten Schritt wurden gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Maßnahmen entwickelt, die das Zusammenleben verbessern helfen sollten.
Kooperation: Uta Schütte-Haermeyer, Büro für Moderation und Management in der Stadtentwicklung (Hauptauftragnehmerin)
Links: Projektpräsentation