Evaluation des Programms 'Aktiver Kernbereich Friedrich-Ebert-Straße Kassel'
Zeitraum: seit 2013 laufend
Auftraggeber: Stadt Kassel
Evaluation | Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung
Im Jahr 2008 wurde das Fördergebiet 'Friedrich-Ebert-Straße Kassel' in das Bund-Länder-Programm 'Aktive Kernbereiche' aufgenommen. Mit dem begonnenen Umbau der Goethestraße und dem nun anstehenden Umbau der Friedrich-Ebert-Straße werden in den nächsten Jahren wichtige Impulse für eine positive Entwicklung des Gebietes gesetzt. Unterstützt wird dies durch ein breites Spektrum flankierender Maßnahmen und Projekte in fünf thematischen Handlungsfeldern.
Die Stadt Kassel hat StadtRaumKonzept mit der Evaluation dieses Entwicklungsprozesses beauftragt. Um zu einer fundierten Beurteilung des bisherigen Umsetzungsstandes zu gelangen, werden zunächst die Einschätzungen der unterschiedlichen beteiligten und betroffenen Akteure erfasst. Gemeinsam wird im Rahmen eines Aktionstages sowie verschiedener handlungsfeldbezogener Workshops erörtert, welche Ergebnisse bislang erzielt werden konnten. Darüber hinaus entwickelt StadtRaumKonzept ein selbsttragendes Verfahren für einen regelmäßigen Austausch über die Wirkungen des Programms, um unerwünschten Entwicklungen rechtzeitig entgegensteuern zu können.
Dialog zur Bestandsentwicklung im Gewerbegebiet Maintal West
Zeitraum: seit 2013 laufend
Auftraggeber: Stadt Maintal
Industrie & Gewerbe | Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung
Im Auftrag der Stadt Maintal konzipiert und begleitet StadtRaumKonzept einen Dialogprozess zur Erneuerung des Gewerbegebietes Maintal West. Zusammen mit den Gewerbetreibenden und Immobilieneigentümern vor Ort sollen ein Zukunftsbild für den Gewerbestandort sowie konkrete Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten entwickelt werden.
Der Anfang der 1960er Jahre erschlossene Standort Maintal West ist ein funktionierendes, aber in die Jahre gekommenes Gewerbegebiet mit ersten infrastrukturellen und städtebaulichen Defiziten. Mindergenutzte Flächen, eine unzureichende nicht auf die heutige Logistiknutzung ausgelegte Erschließung sowie zum Teil wilde Abgrenzungen zwischen Straßenraum und privaten Flächen geben dem Gewerbestandort ein wenig attraktives, ungeordnetes Erscheinungsbild. Hinzu kommen vereinzelte erste Gebäudeleerstände.
Anstehende Baumaßnahmen im Straßenraum möchte die Stadt Maintal zum Anlass nehmen, über ein Dialogverfahren frühzeitig mit den Akteuren vor Ort ins Gespräch zu kommen und das für den Erneuerungsprozess notwendige private Engagement zu aktivieren.
Beratung der Stadt Dortmund auf dem Weg zu einer integrierten Wohnungsnotfallstrategie für EU-Zuwander/-innen aus Bulgarien und Rumänien
Zeitraum: seit 2012 laufend
Auftraggeber: Stadt Dortmund
Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung | Wohnungslosigkeit
Seit dem EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens im Jahr 2007 sehen sich zahlreiche deutsche Städte, darunter auch Dortmund, mit einem starken Zuzug von Neuzuwanderinnen und -zuwanderern konfrontiert. Meist zieht es diese in Quartiere, in denen der Zugang zu Wohnraum, die Möglichkeit zur sprachlichen Verständigung sowie die Aussicht auf ein Einkommen aus selbstständigen Tätigkeiten vorhanden sind. Doch in der Regel setzen sich ihre schwierigen Lebensverhältnisse hierzulande fort. Oftmals wohnen die zugewanderten Familien in verwahrlosten Problemimmobilien und zahlen unverhältnismäßig hohe Mieten – in letzter Konsequenz droht ihnen die akute Wohnungslosigkeit.
Um dieser (auch) in Dortmund bestehenden Problematik zu begegnen, bedarf es einer integrierten Wohnungsnotfallstrategie, durch die Neuzuwanderinnen und -zuwanderer fit für den Wohnungsmarkt gemacht, regelkonforme Vermietungsstrukturen geschaffen und die örtlichen Hilfen für diese Zielgruppe sensibilisiert, vernetzt und qualifiziert werden. Im Rahmen eines kleinräumigen, kreativen Kommunikationsprozesses, gefördert vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, begleitet StadtRaumKonzept die Stadt Dortmund auf dem Weg zu einer solchen Strategie. Neben qualitativen Experteninterviews stellt die Entwicklung von konkreten Lösungsansätzen im Rahmen einer akteursübergreifenden Werkstatt den Schwerpunkt des Prozesses dar.
Verstetigungskonzept und Prozessmoderation für das Stadtteilprogramm Gelsenkirchen-Südost
Zeitraum: seit 2012 - 2013 laufend
Auftraggeber: Stadt Gelsenkirchen
Evaluation | Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung | Soziale Stadt
Das Programmgebiet Gelsenkirchen-Südost befindet sich seit 2001 in der Förderung durch das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt. Nach einer mehr als zehnjährigen Laufzeit steht nun die Frage an, wie die entstandenen Vernetzungsstrukturen und die (insbesondere durch sozial-integrative Projekte) geschaffenen Qualitäten über den Förderzeitraum hinaus erhalten werden können.
Für einen erfolgreichen Verstetigungsprozess gilt es, den Blick nach vorne zu richten und nach neuen Wegen zu suchen, um die Entwicklung des Stadtteils zu unterstützen. Einen wesentlichen Vorbereitungsschritt stellt die Bewertung der Zielerreichung im Programmgebiet dar. Darauf aufbauend wird StadtRaumKonzept, unter Einbeziehung der Akteure vor Ort und der relevanten Fachreferate, den weiteren Prozess gestalten und ein Verstetigungskonzept erstellen.
Citymanagement Solingen
Zeitraum: seit 2012 - 2014 laufend
Auftraggeber: Stadt Solingen
Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung | Quartiersmanagement
Das INNENSTADT.büro Solingen wird im Rahmen des Programms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren zunächst für zwei Jahre in der Solinger City gefördert. Primäre Aufgaben sind es, Grundlagen für Konzepte für ein Wegeleitsystem, Licht- und Farbkonzepte sowie Nachnutzungen problematischer Bestände und Standorte zu entwickeln, Netzwerke unter Einzelhändlern und Immobilieneigentümern zu initiieren sowie die Aktiven vor Ort zu unterstützen und zu beraten. Eine weitere Aufgabe ist es, die im Rahmen des Handlungskonzeptes City 2013 geplanten Baumaßnahmen zu unterstützen und die Beteiligung der Anlieger und Nutzer durchzuführen.
Kooperation: Standort- und Projektentwicklung Dr. Siegbert Panteleit
Links: INNENSTADTbüro Solingen
Innenentwicklung in Gewerbegebieten
Zeitraum: 2012 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Regionalverband Frankfurt/RheinMain
Industrie & Gewerbe | Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung
Die Reduzierung des Flächenverbrauchs durch Innenentwicklung ist ein zentrales Ziel der nachhaltigen Stadt- und Regionalplanung. Dies gilt nicht nur für die Ausweisung neuer Wohngebieten, sondern auch für die Entwicklung von Gewerbeflächen.
Im Rahmen eines Modellvorhabens ließ der Regionalverband Frankfurt/RheinMain die Entwicklungsperspektiven bestehender Gewerbegebiete untersuchen. Im Fokus standen ältere Gebiete für 'einfaches' Gewerbe, die aufgrund struktureller und städtebaulicher Mängel den Anforderungen an moderne, zukunftsweisende Standorte nicht mehr entsprechen.
Für drei ältere Gewerbestandorte wurden beispielhaft übertragbare Handlungsansätze zur Revitalisierung und städtebaulichen Qualifizierung gesucht. Im Dialog mit den Akteuren wurden in einer Planungswerkstatt Herangehensweisen zur Innenentwicklung und Aufwertung bestehender Gewerbegebiete entwickelt.
StadtRaumKonzept war eines von drei beteiligten Büros.
Links: Projektinformationen des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain
Beratung des Verbundes Sozialtherapeutischer Einrichtungen NRW e.V. (VSE) Dortmund zur Implementierung eines strukturellen Angebotes für junge Erwachsene zur Übernachtung und Perspektivklärung
Zeitraum: 2012 - 2013 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen NRW e.V. (VSE) Dortmund
Konzeptentwicklung | Wohnungslosigkeit
Der Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen NRW e.V. (VSE) bietet seit 1989 professionelle Hilfen für Obdachlose und von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen in Dortmund. Die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern wie dem Jugend- sowie dem Sozialamt, dem Jobcenter sowie Einrichtungen der Drogenhilfe und psychiatrischen Versorgung sichert zudem die Anbindung an weitere Hilfsangebote.
Als Betreiber der niedrigschwelligen Notschlafstelle für Jugendliche 'Stellwerk' sowie im Umfeld der einzelfinanzierten Hilfen der Jugend- und Sozialhilfe trifft der VSE Dortmund immer wieder auf junge Erwachsene, die zwischen den bestehenden Systemen 'verloren gehen' und für die es aus Sicht des Vereins bislang an Perspektivklärungsmöglichkeiten und in vielen Fällen schlicht an einem Dach über dem Kopf mangelt.
Vor diesem Hintergrund hat sich der VSE das Ziel gesetzt, diese 'Lücke' im Hilfesystem quantitativ und qualitativ zu eruieren. Mithilfe eines im Aktionsprogramm 'Obdachlosigkeit verhindern – Weiterentwicklung der Hilfen in Wohnungsnotfällen' geförderten Beratungsprozesses mit StadtRaumKonzept soll festgestellt werden, inwieweit die Implementierung eines strukturellen Angebotes für junge Erwachsene zur Übernachtung und Perspektivklärung in Dortmund sinnvoll und umsetzbar wäre. Dabei sollen alle Partner im Hilfesystem einbezogen und an der Bestandsaufnahme wie der Lösungssuche systematisch beteiligt werden.
Zur Beantwortung der definierten Fragestellungen sind neben einer quantitativen Materialanalyse auch qualitative Interviews mit unterschiedlichen Hilfeakteuren vorgesehen. Ferner soll im Rahmen einer akteursübergreifenden Werkstatt über Handlungsbedarfe und konkrete Lösungsansätze zur Weiterentwicklung des Hilfesystems diskutiert werden.
Gewerbe- und IndustrieflächenKonzept Kreis Mettmann - GeKo
Zeitraum: 2011 - 2012 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Kreis Mettmann
Industrie & Gewerbe | Konzeptentwicklung
Ziel des Projektes war die Erhebung und Bewertung der in den zehn Städten des Kreises Mettmann vorhandenen Gewerbe- und Industrieflächen, entsprechender planerischer Reserven sowie möglicher Alternativstandorte. Die Bearbeitung erfolgte mittels GIS- und Luftbildanalysen, Ortsbegehungen sowie Gesprächen mit den Akteuren vor Ort.
Weiterer Projektbaustein waren Wirtschaftsstrukturanalysen sowie Prognosen der zukünftigen Flächenbedarfe für gewerbliche Nutzungen.
Im Ergebnis haben die einzelnen Gutachten für die kreisangehörigen Städte Aussagen zur Markt- und Zukunftsfähigkeit der erfassten Standorte geliefert und stellen damit wichtige Argumentationsgrundlagen für den Prozess der Neuaufstellung des Regionalplans dar.
Kooperation: Institut für Raumforschung & Immobilienwirtschaft, Büro für Gewerbe- und Freiraumplanung
Beratung des Moerser Arbeitslosenzentrums e.V. (MALZ) zur Qualifizierung des Projektkonzeptes 'Soziale Energieberatung'
Zeitraum: 2011 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Moerser Arbeitslosenzentrum e.V. (MALZ)
Konzeptentwicklung | Wohnungslosigkeit
Das Moerser Arbeitslosenzentrum e.V. (MALZ) versteht sich als Interessenvertretung Arbeitsloser. Ziel des Vereins ist es, Möglichkeiten zu schaffen, um die Isolation von Arbeitslosen aufzubrechen und ihre Interessen zu vertreten. Zu den Aufgabenbereichen des MALZ zählen insbesondere der Aufbau und die Trägerschaft von Arbeitslosenzentren sowie unterschiedliche Beratungs-, Beschäftigungs- und Bildungsangebote.
Mit dem Projektkonzept 'Soziale Energieberatung als neuer Baustein in der Beratung für Erwerbslose, Aufstocker und Beschäftigte im Niedriglohnbereich' verfolgt das MALZ das Ziel, durch Verschuldung drohende Energieliefersperren in den betroffenen Haushalten zu vermeiden, um auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Sicherung angemessenen Wohnraums für diese Zielgruppe zu leisten.
Im Rahmen des Aktionsprogramms 'Obdachlosigkeit verhindern – Weiterentwicklung der Hilfen in Wohnungsnotfällen' bietet das Land Nordrhein Westfalen seinen Kommunen, Trägern der freien Wohlfahrtspflege sowie privaten Trägern die Möglichkeit, Modellprojekte zur Weiterentwicklung der Hilfen für Menschen in Wohnungnot zu fördern. Das MALZ beabsichtigt daher, für das Projekt 'Soziale Energieberatung' einen Förderantrag in den Handlungsfeldern Prävention und Beratung zu stellen.
Vor diesem Hintergrund berät StadtRaumKonzept das MALZ zur Qualifizierung des Projektkonzeptes. Dies beeinhaltet sowohl die Unterstützung bei der Erarbeitung eines detaillierten Zeit-, Maßnahmen- und Finanzierungsplans als auch eine gemeinsame Bewertung und Rückkopplung des Konzeptes mit möglichen Netzwerkpartnern vor Ort.
'Vom Ich zum Wir - Nachbarschaft neu erlebt' in Fröndenberg
Zeitraum: 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: UKBS
Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung | Nachbarschaftsentwicklung | Wohnungsunternehmen
Im Projekt 'Vom Ich zum Wir' wurde mittels einer aktivierenden Befragung analysiert, wer die Menschen im Buchenacker / Fröndenberg sind, wo sie ihre gemeinsamen Themen sehen und welche Aktivitätspotenziale es im Rahmen ihrer Nachbarschaft gibt. Auf einer Bewohnerversammlung im Mai 2010 wurden die Ergebnisse der Befragung vorgestellt und gemeinsame Aktivitäten entwickelt, die anschließend umgesetzt wurden.
Kooperation: Büro Uta Schütte
Links: Projektpräsentation
Stadtteilpsychogramm für den Knerling in Altena
Zeitraum: 2009 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Altena
Branding | Konzeptentwicklung | Nachbarschaftsentwicklung | Veranstaltungsmanagement
Ziel des Projektes war die Auslotung von Handlungsmöglichkeiten und die Aktivierung der Bewohnerschaft des Stadtteils Knerling in Altena. Im Rahmen des Projektes wurde ein Aktionstag und eine Befragung mit den BewohnerInnen konzipiert und umgesetzt. Anschließend wurden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und in einer Veranstaltung disskutiert. Als ein Ergebnis des Projektes wird die ehemalige Grundschule im Stadtteil inzwischen durch die BewohnerInnen in Eingenregie als Stadtteilzentrum genutzt.
Kooperation: Büro Uta Schütte
RISE
Zeitraum: 2009 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Delft
Europäische Projekte | Konzeptentwicklung
Unterstützung und Beratung bei der Antragsstellung zum INTERREG IVB-Projekt RISE zur integrierten Erneuerung von Großwohnsiedlungen
Kooperation: Institute for the Urban Environment Delft, synergo Zürich
Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht für das Bergische Städtedreieck
Zeitraum: 2009 - 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Bergische Entwicklungsagentur
Forschung | Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung
Neben der Analyse und Prognose der Kreativ- und Kulturwirtschaftspotenziale in den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal wurde mit dem Bericht das Ziel verfolgt, Handlungsempfehlungen zur Stärkung und Weiterentwicklung der betrachteten Wirtschaftsbereiche abzuleiten.
In einem ersten Arbeitsschritt wurde eine quantitative Bestimmung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region auf Basis der Beschäftigtenzahlen, der Betriebszahlen und der Umsatzzahlen durchgeführt. Die Ergebnisse der Analyse wurden räumlich dargestellt. Die Analyse basiert auf der durch die Bundesregierung vorgenommenen Abgrenzung der Branche, identifiziert darüber hinausgehend aber kleinteilige Kernfelder der Branche in der Region.
In einem weiteren Arbeitsschritt wurden vier Workshops zu den Kernfeldern mit Akteuren durchgeführt, um eine genaueres Bild zu erhalten. Dabei wurde auch nach räumlichen Schwerpunkten des Kernfeldes in der Region und nach der erwarteten Entwicklung des Kernfeldes gefragt.
Basierend auf diesen Arbeitsschritten und den durch die Akteure in den Workshops vorgenommenen Einschätzungen und Bewertungen ist ein Abschlussbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region erstellt worden.
Kooperation: IAT Institut Arbeit und Technik
Ortsteilentwicklung Greven-Reckenfeld
Zeitraum: 2009 - 2010 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Greven
Konzeptentwicklung | Moderation und Steuerung
„Reckenfeld 2020“ ist ein Projekt der Stadtverwaltung Greven, über das Maßnahmen zur Ortsteilentwicklung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im und für den Stadtteil Reckenfeld identifiziert, konzipiert und umgesetzt werden sollen.
Dem gingen bereits wiederholt Ansätze der Stadt voran, in Reckenfeld einen Prozess in Gang zu setzen, der Perspektiven für den 8.000 Einwohner-Stadtteil entwickelt. Den Start zu „Reckenfeld 2020“ bildete eine Stadtteilkonferenz mit rund 160 Vertretern der Vereine, Einrichtungen und Fraktionen Reckenfelds im November 2009, auf der erste Anregungen und Engagementbereitschaft gesammelt wurden. Die hier erfahrene Resonanz bildeten ebenso wie der hohe Erwartungsdruck an den Prozess die Grundlage für den Auftrag an StadtRaumKonzept.
Die im Rahmen der Stadtteilkonferenz erarbeiteten und beschlossenen Kernthemen sollten in einer öffentlichen und öffentlichkeitswirksamen Auftaktveranstaltung weiter konkretisiert werden. StadtRaumKonzept bereitete diese Auftaktveranstaltung in enger Abstimmung mit der Stadt Greven konzeptionell vor, moderierte die Veranstaltung (Plenum mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie zwei parallele Arbeitsgruppen, jeweils unterteilt in 5 bzw. 6 Unterarbeitsgruppen) und unterstützte die Stadt bei der Nachbereitung. Ergänzend erfolgte eine Information zu möglichen Förderangeboten. StadtRaumKonzept übernahm ebenfalls die Vorbereitung und Moderation des ersten thematischen Arbeitskreistreffens.
Kooperation: Uta Schütte-Haermeyer, Schütte Moderation und Management in der Stadt(teil)entwicklung
Masterplan Wohnen Bergkamen
Zeitraum: 2008 - 2009 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Bergkamen
Konzeptentwicklung
Ausarbeitung Städtebaulicher Konzepte für die nachhaltige Entwicklung des Wohnungsmarktes im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans
Kooperation: plan-lokal (Hauptauftragnehmer), grünplan
Betriebliches Mobilitätsmanagement für die Stadtverwaltung Emden
Zeitraum: 2008 - 2009 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Emden
Konzeptentwicklung | Mobilität
Erhebung und Analyse der Berufswege für die Stadtverwaltung Emden, den Bau- und Entsorgungsbetrieb Emden (BEE) und das Klinikum Emden
Die Stadt Emden möchte mit gutem Beispiel vorangehen und das betriebliche Mobilitätsmanagement in der Stadtverwaltung und in stadteigenen Betrieben fördern. Ziel ist es, die Berufswege der Beschäftigten möglichst effizient, gesund und umweltverträglich zu gestalten. Im Focus stehen unter anderem die Gesundheit der Mitarbeiter, die Entspannung der Parkplatzsituation durch weniger Pkw-Aufkommen sowie die Reduktion verkehrsbedingter Umweltbelastungen.Um Handlungsempfehlungen für einen stadtverträglichen Berufsverkehr geben zu können, wurden die Mobilitätsdaten der Beschäftigten erhoben. Hierfür hat StadtRaumKonzept eine schriftliche Befragung der Beschäftigten durchgeführt sowie die verkehrlichen Rahmenbedingungen aufgenommen und analysiert. Die Befragung hat ergeben, dass viele Beschäftigte einen kurzen Arbeitsweg von unter fünf Kilometer haben und fast die Hälfte regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Gleichzeitig ist das Veränderungspotenzial bei den Pkw-Nutzern relativ hoch. Bei der Stadtverwaltung hat jeder dritte und beim Klinikum fast jeder zweite Autofahrer Änderungsabsichten bei der Verkehrsmittelwahl geäußert.Durch Maßnahmen im Bereich Komfort und Infrastruktur für den Radverkehr wäre eine beachtliche Verkehrsverlagerung vom Auto zum Fahrrad möglich. Für die Stadtverwaltung Emden wurde eine mögliche Erhöhung des Radverkehrsanteils um +25% von derzeit 43,5% auf 54,2% und eine mögliche Reduktion des Pkw-Verkehrsanteils um -23% von derzeit 50,2% auf 38,5% ermittelt.
In einem Handlungsprogramm für die Stadtverwaltung wurden einzelnen Maßnahmen beschrieben und anhand der erhobenen Mobilitätsdaten begründet.
SUPPLY3 - Local Supply in Neighbourhoods
Zeitraum: 2008 - 2009 (abgeschlossen)
Auftraggeber: LEG AS
Europäische Projekte | Konzeptentwicklung
Unterstützung und Beratung bei der Antragsstellung zum INTERREG IVB-Projekt SUPPLY3 zur Nahversorgung im Quartier
Verstetigungsworkshop Hagen-Altenhagen
Zeitraum: 2007 - 2008 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Hagen
Konzeptentwicklung
Verstetigungsbericht Wuppertal-Osterbaum
Zeitraum: 2007 - 2008 (abgeschlossen)
Auftraggeber: Stadt Wuppertal
Konzeptentwicklung
Zum Ende des Jahres 1997 wurde Wuppertal Ostersbaum in das Programm Soziale Stadt NRW aufgenommen. Hintergrund der Beauftragung war das absehbare Auslaufen der Landesförderung. Es sollte geklärt werden, welche Entwicklungsziele für den Ostersbaum weiterhin verfolgt werden und welche positiven Entwicklungen auch nach dem Ende der Förderung bestehen bleiben müssen.
Neben einer Materialrecherche hat StadtRaumKonzept die Verstetigungsdiskussion mit folgenden Methoden geführt:
- Acht leitfadengestützte Interviews mit 12 Schlüsselpersonen aus der Wuppertaler Stadtverwaltung sowie aus dem Stadtteil – Ziel war es, ein facettenreicheres Bild über die bisherige Entwicklung der Stadtteilarbeit sowie über die Vorstellung der Einzelnen zur anstehenden Verstetigungsphase zu erhalten.
- Strategiegespräch mit der für den Ostersbaum zuständigen Projektgruppe – Ziel war eine Reflektion der bisherigen Ergebnisse sowie die Vorbereitung des folgenden Arbeitsschrittes.
- Perspektivworkshop mit rund 30 Akteuren aus dem Ostersbaum – Ziel war es, eine gemeinsame Grundlage für die weitere Arbeit im Stadtteil im Sinne einer Verstetigung zu schaffen.
Die Ergebnisse wurden in einem Bericht zur Verstetigung an die Stadt Wuppertal dokumentiert. Sie beziehen sich sowohl auf inhaltlich-thematische Anforderungen, als auch auf für den weiteren Prozess identifizierte Schlüsselpersonen. Abschließend wurden Empfehlungen in inhaltlicher, organisatorischer und strategischer Hinsicht ausgesprochen.