Von der Ankunft zur Teilhabe. Abschlusstagung des Forschungs-Praxis-Projekts „Teilhabe in neuen Ankunftsquartieren stärken“
am Donnerstag, 18. Juni, zwischen 9:00–16:00 Uhr
Stiftung Mercator, Huyssenallee 40, 45128 Essen
Migration prägt den kommunalen Alltag. Auch Regionen, die bislang wenig Erfahrung mit internationaler Migration hatten, werden zunehmend zu Ankunftsorten. Kommunale Verwaltungen stehen vor der Herausforderung, flexibel auf diese Dynamiken zu reagieren – häufig unter angespannten finanziellen Rahmenbedingungen und sich verändernden politischen Mehrheitsverhältnissen.
Besonders sichtbar wird Zuwanderung in sogenannten Ankunftsquartieren, die in besonderer Weise durch internationale Zuwanderung und eine überdurchschnittliche Bevölkerungsfluktuation gekennzeichnet sind. Kommunale Erfahrungen zeigen, dass diese Quartiere eine besondere Integrationsleistung für die gesamte Stadtgesellschaft erbringen. Um nachhaltig wirksam zu sein, benötigen sie jedoch verlässliche Rahmenbedingungen.
Die Abschlussveranstaltung bildet den Schlusspunkt des von der Stiftung Mercator geförderten Projekts „Teilhabe in ‚neuen‘ Ankunftsquartieren stärken“ – eine Kooperation von ILS Research, Technische Universität Berlin (TU Berlin), Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) und STADTRAUMKONZEPT. Mit der Veranstaltung richten wir den Blick auf praxisnahe Erkenntnisse, erprobte Ansätze und strukturelle Perspektiven zur nachhaltigen Stärkung von Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Ankunftsquartieren. Eingeladen sind Akteur*innen aus Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft, (Kommunal-)Politik und Wissenschaft, um mitzudiskutieren und gemeinsam der Frage nachzugehen: Wie können Teilhabe und Zusammenhalt vor Ort gelingen?
Die Teilnahme ist kostenlos. Nutzen Sie für die Anmeldung bitte das Formular auf unserer Internetseite. Dort finden Sie auch weitere Informationen zur Tagung. Anmeldeschluss ist der 3. Juni 2026.
