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Ankommen gelingt dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen – gemeinsam.

Mit diesem Gedanken blicken wir auf den Abschluss unseres Forschungs-Praxis-Projekts „Ankunftsquartiere stärken“ zurück. Am 17. Juni kamen das Projektteam und die beteiligten Fallstudien-Kommunen ein letztes Mal zusammen – und waren sich in einem Punkt schnell einig: Der intensive Austausch der vergangenen drei Jahre soll über das Projekt hinaus bestehen bleiben.

Die Handlungsspielräume, Ankommen vor Ort zu gestalten, werden kleiner: Mittelkürzungen, knappe kommunale Haushalte, die Migrantisierung struktureller Probleme und Veränderungen in der politischen Landschaft setzen viele Akteur:innen unter Druck. Umso wichtiger war der Austausch in den vergangenen drei Jahren. Er hat gezeigt: Auch unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen ist vieles möglich.

Was es dafür braucht? Menschen, die Verantwortung übernehmen. Mutige Akteur:innen in Verwaltungen und Quartieren, die strategische Allianzen schmieden, mit den Menschen vor Ort im Gespräch bleiben und sich beharrlich für Teilhabe einsetzen.

Als Projektpartner durften wir in diesem spannenden Prozess den interkommunalen Austausch begleiten und organisieren. Kommunen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven zusammenzubringen und Räume für offenen Austausch zu schaffen, war ein zentraler Bestandteil des Projekts. Dabei wurde deutlich: Gute Lösungen entstehen dort, wo Kommunen voneinander lernen, Herausforderungen gemeinsam reflektieren und erfolgreiche Ansätze miteinander teilen.

Wir nehmen viele ermutigende Beispiele mit – etwa aus Dresden, wo die Stadtverwaltung auf einem Bolzplatz mit Quartiersbewohner:innen ins Gespräch kommt. Oder aus Rostock, wo das Projekt "Stadtteilmütter" initiiert wurde. Vor allem aber nehmen wir ein starkes Netzwerk mit. Die Offenheit, das gegenseitige Vertrauen und die Bereitschaft, voneinander zu lernen, waren in den vergangenen drei Jahren eine große Bereicherung. Dass die Beteiligten auch künftig im Austausch bleiben möchten, freut uns deshalb ganz besonders.

Ein herzliches Dankeschön an alle Projektpartner:innen, die beteiligten Kommunen und die Stiftung Mercator für das Vertrauen, die Offenheit und die inspirierende Zusammenarbeit.

Das Forschungs-Praxis-Projekt „Ankunftsquartiere stärken“ wurde von der Stiftung Mercator gefördert und in Kooperation zwischen Difu, ILS, TU Berlin und STADTRAUMKONZEPT umgesetzt.

Mehr Informationen und das Booklet zum Projekt:

Projektwebsite: https://www.ankunftsquartiere-staerken.de/

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